Sie sind mir reihenweise auf die Füße getreten,

Haben mich nicht gehen lassen und ich stand blind in meinem eigenen Kreis.

 

Wer spricht denn da zu mir aus sämtlichen Höhlen?

Aus den abgeschnittenen Tiefen?

 

Die Sehnsucht siecht mir durch das Haupt,

Und ich klammere mich an der Heilung fest,

 

An den Bildern und Belobungen der Vergangenheit.

Die saugen meinen Kopf auf, hin und her.

 

Ich laufe über, Tropfen für Tropfen,

Sie halten mir die Musik vor Augen,

 

Und ich versuche sie zu spüren,

Für mich alleine, für mich selbst,

 

In vollstem Vertrauen, wo ich

Niemandem Zutritt gewähre.

 

Ich trage die Klänge in mir drin,

Die niemand zu spielen vermag.

 

Denn man goss sie mir über das Gesicht,

Als niemand hinsah,

 

Und machte das Unsichtbare heilig,

Wischte und schrie, überwältigt, aufsaugend,

 

Die ließen sich nicht übersetzen,

Für alle war es Geschrei und für mich war es ewige Musik.

800px-Edwin_Austin_Abbey_-_Head_of_Ophelia,_study_-_1937.1355_-_Yale_University_Art_Gallery

“Head of Ophelia (Study)” by Edwin Austin Abbey (1852-1911)

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