Ich wusste doch all zu gut dass sie mich in den Abgrund führt.

Sie hat mir auf dem Weg stets ihr wahres Gesicht gezeigt.

Die Hässlichkeit war nicht zu ignorieren.

Und trotzdem glaubt jeder man könnte ihr trauen,

Weil sie einem die Hand hält, die Mutterfigur.

 

Will ich wissen was sie zu diesem Monstrum gemacht hat?

Keiner traut sich zu sprechen in ihrer Gegenwart.

Sie hat die Energie eines Wespennests.

Wagt sich keiner ran, man muss stets vorsichtig sein.

Wie kann man solch einem Menschen bloß vertrauen?

 

Sie schrie mir ins Gesicht, den Finger vor meinen Augen

Und will mir das Gedächtnis schwärzen, es meiner Einbildung zuschieben,

Mein Körper weiß was passiert ist, von ihr zu mir.

Die notwendige Aggression ihres armseligen Wesens das ständig

Auf Angriff programmiert ist.

 

Man nimmt die Giftspinne in Schutz aus Angst sie könnte zuschlagen.

Ich frage mich stets warum niemand sieht wie klein und miserabel sie

Sich wirklich fühlt?

Ich hau nicht drauf, das tut sie selbst, jedoch metzelt sie alles nieder

Damit es jedem so geht wie ihr und hat für einen kurzen Moment Frieden.

Desdemona_(Othello)_by_Frederic_Leighton

“Desdemona” by Frederic Leighton, 1st Baron Leighton (1830-1896)

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