Ich bin in meinem eigenen Körper übermannt.

Zu allem beziehen die Geister Stellung.

Mäkeln an der Gesellschaft rum.

Die vor der es mir graut, die mir das Leben entziehen will.

 

Sie glauben alle nicht an die Kunst und trotzdem stecken sie knietief drin,

Können gar nicht anders, jedoch geht alles so schnell.

Das Kauen, das Sehen, nichts zieht mehr ein, nichts heftet sich im Geiste an,

Und das Herz bleibt so leer, nur krank machen wir uns, es wurde so programmiert.

 

Ich will hier raus. Ich will hier weg. Ich bin ein Kind, doch nicht tot.

Alles steht entlarvt und doch tut es funktionieren.

Ich bin so müde, kann mich kaum noch beschweren,

Will mir selbst doch nicht so leid tun, es gibt doch andere wie mich.

 

Wo sind sie denn? Ich finde sie nicht, fühl mich so mutterseelenallein.

Mir ist zu kalt um zu kämpfen.

Die Realität vieler erschüttert mich zu sehr.

Ich kann mich nicht gehen lassen, ich sehe es schon in meinem Gesicht, meinen Zügen.

 

Die Not, das Bedürfnis zu schreien, in die Welt raus und weinen könnte ich stundenlang.

Ich hab ihm stets dabei zugesehen und gelernt.

Ich will mich wie Zuhause fühlen, in meiner Haut, in der Luft, auf Erden.

Ihr Räuber, ihr entstellt die Welt wie es euch gefällt und überleben tut ihr gut.

Klimt,_Study_for_Beethovenfries

“Study for the Figure of “Lasciviousness” (Beethoven Frieze)” by Gustav Klimt (1862-1918)

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