Heilungsschriften | Horror / Anerkennung | Ein Gedicht

Horrorvorstellung, der verkaufte, gekaufte Horror.

Ich trage jetzt deine Socken und kann nicht schlafen.

Horrorvorstellung, in Filmen, im Theater, in Büchern, überall.

Du liegst im Gras, was von dir übrig blieb, für uns.

Horrorvorstellung, hätte sie das noch erlebt, sie wäre daran gestorben,

Zweifellos, der pure Horror, ich gewöhne mir die Horrorfilme ab im Leben,

Ich muss an das Gute im Horror glauben können sonst häng ich mit dem Kopf

Im Gras, da wo du lagst, umkamst, unser Horror, neu definiert,

Im prallen Sonnenschein, der blanke Horror, unerwartet, Zündschnur,

Kettenereignis, ziehend an der Schnur, die brennt, seit der Geburt,

Was ging hier vor sich, wer zog an der Schnur, uns die Hälser quer,

Horror, neu erlernt, jetzt im eigenen Körper drin, man sagt ich darf

Nichts damit anfangen, Menschenleben, Menschentod, was denn sonst,

Willst du von mir, ich muss es doch begreifen, den wahrhaftigen Horror,

Außerhalb meiner Reichweite mit einem Ruck zack ins bloße Herz hinein,

Jetzt guckst du aber, jetzt will ich dich atmen sehen, Anerkennung, Anerkennung,

Hier geht die Welt unter, gerade, geradewegs, in einem Satz, mitunter,

Ja, ja, ich sehe die Sonne scheint, der blanke Horror, da liegt ein Kind im Gras.

Photo by Alexander Krivitskiy on Pexels.com

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