Heilungsschriften | Schlagzeile / Papierschnitt | Ein Gedicht, jetzt komme ich

Da schmeckt etwas nach dir,

Deiner Zerrissenheit, Unausstehlichkeit,

Ziehe die kranke Liebe der abwesenden Liebe vor

Und lasse mich krank machen, lasse dich,

Das kranke Kind, das bezaubernde Ekelkind,

Vernachlässigt, trete ich verwertet in deine Fäulnisfußstapfen,

Und bitte um Zweisamkeit, um Beistand, Halt

Und faule, faule vor mich hin, werde so wie du,

Und fühle mich geborgen, nicht mehr verloren,

In deinem Atem, in meinen Kindshaaren,

Deine Brust an meinem Rücken, ich bilde mir die Welt ein,

Die Heile, meine, unsere, komme was wolle,

Ich weiß, doch, irgendwo, nehm ich mir ein Monster an die Brust,

Und nenne Peinigung Liebe, Zerstörung kommt auch in

Form von Zärtlichkeiten, das wusste ich nicht, ich nahm was ich kriegen konnte,

Tue so als schliefe ich, lasse dich, trägst mich, was lag verborgen,

Einer hat es wenigstens getan, Kindeslogik, ich kenne Gewalt in Form von Gewalt,

So wie sie im Buche steht, du gibst mir sie als Gegenteil und ich schlucke und

Bedanke mich mit rosa Bäckchen, doch du hast mich gebraucht, du mich,

Ich brauche das Kind, ich kann das Kind gebrauchen, sieht nicht aus wie ich,

Wohin mit meiner Liebe die keine ist, wohin, worein, in wen, weg damit.

Photo by Lisa Fotios on Pexels.com

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