Heilungsschriften | Kinderwelt | Ein Gedicht

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Angestoßen, wir, uns, selbst,

Von außen nach innen,

Durchgezogen, notgedrungen,

Halte mich doch, was ist so schwer,

Ich, du und ich, wir durchtrieben,

Vertrieben aus unseren entlarvten

Körpern, stillschweigend, verdrängend,

Im Schutz, Kinderwelt, ohne Erwachsenenschund,

Die elend langen Schattenenttäuschungen,

Ungelebtes Leben, Träume, nicht belebt und schon zerbrochen,

Die klammern an uns und wir beobachten,

Studieren die Falten der Verbitterung, der aufgeladenen Schuld,

In jeden Berührungen, zerührt, kochend, stochernd, in uns,

Wären wir wir selbst geblieben, hätte man uns auf die Welt gebracht

Und in Ruhe gelassen, das Gute und das Schlechte, nicht das Eine

Oder Andere, nein, beides, jetzt, für immer, unverwesen,

Nimm mich doch so wie ich bin, siehst mich nicht,

Saugst an mir herum, ich rieche nach dir,

Saugst und triefst und zertrocknest in mir, außerhalb,

Ich bin ein Kind, deine Welt macht meine klein,

Das Schrumpfen, das Zerren, das Kleben fängt an

Und hört nicht auf, saugst mich in dir auf und bist

Mit meinem Leben doch nicht zufrieden, mehr und mehr

Und schreist es reicht nicht, zu wenig, was ist denn das hier,

Ich blute aus, verdammt, jetzt reicht es mir,

Meine Welt hast du zu einem Schlachthof gemacht,

Schlafe hier ein und wache auf,

Widerständig, zur Wehr setzend, Fäuste hoch,

Weg von mir, raus aus meiner Welt wo ich noch meine

Eigene Stimme ohne verdorbenes Echo höre.

Photo by MBARDO on Pexels.com

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