Ich hab die Göttinnen aus den Augen verloren.

Man hat mir den Schwur der Selbstliebe abgenommen

Und ist mir weggerannt ohne mir die Hand zu schütteln.

 

Sind das die Wesen, die mein Haar umzingeln und  mir ins Ohr surren?

Ich hab sie nie zu Unterirdischen gemacht,

Gezeugt haben sie sich auch selbst und leisten mir Gesellschaft.

 

Zappeln sie hinter mir herum und ich kann sie nie sehen,

Den Schatten nicht. Das Gezwitscher, der Wahlkampf des agierenden

Herzens; das alles trag ich in der Brust.

 

Ich fische mit Nägeln im Gedächtnis herum,

Wie eine Handwerkerin die nach den schwachen Stellen sucht.

Die Geister schäumen sich in den zurückgezogenen Achselhöhlen.

 

Lass mich nicht alleine entgleiten.

Ich schau dir so gerne dabei zu wenn du mit dir selbst im Tanze

Ins Reine kommst und mich dabei nicht vergisst.

 

Bin ich mit mir selbst im Traum versunken,

Verflochten bis in eine Ewigkeit die ich nicht studieren kann?

Die mir Musik und Stimmen hinterlässt?

 

Wenn ich dir ins Gesicht blicke

Öffnen sich mir die Augen plötzlich

Und ich weiß ich bin am Leben.

 

Das Herz schlägt gewaltig,

Das beherrsche ich selbst,

Du fügst den Klang und Takt, ja, die Tugend, hinzu.

 

Und selbst das wird dir nicht gerecht,

Denn die einzigartige Wärme die zwischen uns beiden pulsiert

Umkreisen wir beide und lassen die windigen Wellen ihr Klangspiel vollenden.

Sarah_Bernhardt_-_Motion_Picture_-_1918

“Illustration of “Charm”, an article by Sarah Bernhardt in Motion Picture” (Harper’s Bazaar)

 

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