Ich hab die Göttinnen aus den Augen verloren.
Man hat mir den Schwur der Selbstliebe abgenommen
Und ist mir weggerannt ohne mir die Hand zu schütteln.
Sind das die Wesen, die mein Haar umzingeln und mir ins Ohr surren?
Ich hab sie nie zu Unterirdischen gemacht,
Gezeugt haben sie sich auch selbst und leisten mir Gesellschaft.
Zappeln sie hinter mir herum und ich kann sie nie sehen,
Den Schatten nicht. Das Gezwitscher, der Wahlkampf des agierenden
Herzens; das alles trag ich in der Brust.
Ich fische mit Nägeln im Gedächtnis herum,
Wie eine Handwerkerin die nach den schwachen Stellen sucht.
Die Geister schäumen sich in den zurückgezogenen Achselhöhlen.
Lass mich nicht alleine entgleiten.
Ich schau dir so gerne dabei zu wenn du mit dir selbst im Tanze
Ins Reine kommst und mich dabei nicht vergisst.
Bin ich mit mir selbst im Traum versunken,
Verflochten bis in eine Ewigkeit die ich nicht studieren kann?
Die mir Musik und Stimmen hinterlässt?
Wenn ich dir ins Gesicht blicke
Öffnen sich mir die Augen plötzlich
Und ich weiß ich bin am Leben.
Das Herz schlägt gewaltig,
Das beherrsche ich selbst,
Du fügst den Klang und Takt, ja, die Tugend, hinzu.
Und selbst das wird dir nicht gerecht,
Denn die einzigartige Wärme die zwischen uns beiden pulsiert
Umkreisen wir beide und lassen die windigen Wellen ihr Klangspiel vollenden.

“Illustration of “Charm”, an article by Sarah Bernhardt in Motion Picture” (Harper’s Bazaar)