Poetic Mental Healing | Nachtstimmen

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Ich habe mich entblößt.

Sie wollte nichts wissen von der Trauer.

Die Zunge hätte sie mir gleichwertig verbrennen können.

Ich teile diese Trauer mit der Welt weil

Die Welt Trauer verteilt.

Ich werfe mit Worten um mich

Und liege nicht am Boden,

Zünde keine scheinheiligen Häuser an.

Ich heile meinen Zorn,

Ich heile mein Verlangen,

Ich ertrinke in meiner Sehnsucht,

Ist das Habgier?

Die menschlichen Sinne,

Die Ewig-Bedürftigen?

Die Trotzenden, die Überfüllten, die Lungernden.

Wenn ich nach dir schreie jetzt

Dann rennst du mir davon,

Du erträgst es nicht.

Wir können nicht mehr leiden

Denn wir platzen zusammen,

Füttern uns gegenseitig

Und müssen die Spur wechseln bevor

Wir uns verlieren

Bevor wir ineinander versinken ohne atmen zu können

In unseren Schmerzen, ich teile sie,

Du willst dass wir in der Liebe stehen,

Dass wir das Leben einatmen,

Dass wir zueinander finden, zu dir,

Ohne die Lasterhaftigkeit der Welt,

Dass wir deine Leichtigkeit entgegenbringen,

Die Opfergabe, die Heilung, die überströmende Liebe,

Ich spüre dich in der Musik,

Ich höre dich lachen, deine Stimme ist hier bei mir,

Ich trage sie im Herzen,

Da wo Trauer und Einklang tanzen

Und zusammenfinden,

Ich finde dich, du bist doch immer da,

Du willst dass es aufhört wehzutun,

Doch ich bin ein Mensch

Und du hast stets und für immer zu mir gehört,

Auch in der Nacht finde ich dein Licht

Und du meins

Und wir halten uns gegenseitig warm.

Photo by Max Ravier on Pexels.com

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