Es schaukelt sich alles hoch,

Ich weiß gar nicht mehr in welche Richtung ich gucken soll.

Alle packen sie mich, ergreifen meinen Körper,

Und auf einmal fühle ich mich verdünnt, mir wurde beigesetzt, nur noch

Das Halbe wert, wenn überhaupt.

 

Ich will weg, mich allem entreißen, nur dich mitnehmen, und weg,

In die weite Welt. Da wo man die Sprache unseres Herzens spricht.

Da wo man die Arme nach uns ausstreckt.

Gibt es dieses Bild nur in meinem Kopf?

 

Ich hab es doch gespürt, ich stand am Meer, musste zurück,

Und es rief etwas nach mir, das Herz hat gebebt, bleib hier, bleib hier,

Du weißt es doch genau, es zog mich alles zurück.

Und ich überquerte das Meer und heulen musste ich.

 

Nimm mich, bring mich zurück an den Anfang des wahren Lebens.

Es ruft nach mir, schreit und zerrt vor Liebe, Sehnsucht, Heimweh, Verlangen,

Komm doch her, wir wissen es beide, siehst es doch klar vor dir,

Ich bin hier und lauf nicht weg, den Schritt musst du machen, dann

Bedeutet er auch etwas, komm mir entgegen.

Hier hält mich nichts, ich will die Sonne aus einem anderen Winkel sehen.

Mariya_Magdalena

“Mary Magdalene” by Frederick Sandys (1829-1904)

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