Die Entmenschlichung des Menschen durch das scheinheilige Geld: Ein wahrhaftiges Trauerspiel.

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Der Mensch hat es geschafft sich ganz hinten anzustellen.

Ich frage mich wann das Geld angefangen hat die Grundbedürfnisse des Menschen zu beherrschen. Es hat sich so drastisch dazwischen gestellt. Hunger? Geld. Dann Ernährung. Wenn es reicht. Durst? Geld. Zuerst einmal. Dach über dem Kopf? Geld. Dann sehen wir weiter. Der Mensch muss sich erst qualifizieren. Ist es ihm gestattet zu überleben? Kann er es sich leisten?

Der Mensch hat sich klein gemacht und kniet vor dem Geld. Er hat sich selbst versklavt und zu tief steckt er nun im Schlamassel.

Der Mensch wird entwertet und vermarktet, denkt nicht wir hätten uns da gebessert, subtil sind wir auch nicht.

Hört man “Uni”, hört man “Schulden”, die Mehrzahl der Schuld, dass man für die Ausbildung des Menschen bezahlen muss, schon wieder ein Grundrecht dass dem Menschen entnommen wurde auf dem langen Weg ins einundzwanzigste Jahrhundert.

Ecce Homo. Ja, da steht er nun der formidable Mensch der bis in die Unendlichkeit an das elende Geld gebunden ist und sich nicht mehr selbst besitzt sondern besessen wird und ist.

All seine Grundrechte, die immer so schön herausposaunt werden, sind an das Geld gebunden. Wer es nicht hat, geht zugrunde und ist ein offensichtliches Nichts, die Anderen können halt noch so tun als ob. An der Armseligkeit sind wir alle beteiligt. Wie konnte das Geld nur mit unseren uralten Idealen konkurrieren und was ist das für eine goldene Waage die unsere Ideale versenkt hat?

Das Geld lacht sich ins Fäustchen wenn es den heutigen Menschen so betrachtet, denn es hat das Wunder der Natur und der Göttlichkeit, regelrecht in die Pfanne gehauen. Prometheus dreht sich auf seinem Felsen herum. Das Wunder “Mensch” zum Affen gemacht der leeren Geistes dem Geld nachjagt. Das Geld hat ganz unten angefangen und sich arg hochgeboxt, hat den Menschen von seinem Sackgassen-Wert überzeugt und ihn in die Abhängigkeit verführt, bis der Mensch in der untersten Nahrungskette angelangt ist.

Jetzt werden wir es nicht mehr los, es ist sogar unsichtbar geworden, die großen Kriminellen die die Welt regieren, kneten alle an den hochprozentigen Moneten herum. Der Geist des Geldes ist so gestaltet, dass der Eine der es hat für ganze Länder es exklusiv für seine Selbstbefriedigung anhäuft, Sinn macht es leider nicht. Protzen tun sie alle und lügen dann doch, es darf nur eine Repräsentation des Reichtums geben, bloß nicht offenlegen wie sie alle verarschen. Alles hat plötzlich einen Wert, nur der Mensch hat keinen mehr. Das Geld eröffnet alle Pforten, nicht der Mensch mit seinem Menschsein.

Jedem stehen die Währungen ins Gesicht geschrieben, die großen Ziele der Menschheit, hocken wie die Hühner wenn man es hat, teilen darf man es bloß nicht, man hat es ja geschafft wenn man es hat und nicht mehr loslässt.

Idealismus ist zum Schimpfwort geworden, hat man Ideale, dann ist man naiv, so geht das Lied des Zynismus und der hält Händchen mit dem Geld.

Der ehrlichste Zustand des Menschen ist kurz vor dem eigenen Tod, da zeigen wir nun was wir zu bieten haben und niemand denkt da ans Geld. Da kommt die Wahrheit zum Höhepunkt, ans Licht, und zeigt uns wie dunkel es um uns herum ist, die Aufklärung hat sich schon längst verabschiedet.

Die Selbsterhaltung wird uns nicht mehr beigebracht, nein, uns wird die Abhängigkeit eingetrichtert, dass wir es außerhalb des Systems und der Gesellschaft nicht schaffen können, dass wir zu funktionieren haben.

Das Geld wusste sich zu verkaufen und der Mensch hat das Menschsein verlernt, das Geschenk des Lebens verfehlt und für Geld eingetauscht. Geld ist für die Elite, der Rest ist mit ständigem Mangel verbunden und wir machen uns krank obwohl wir gesund sind; in Wahrheit hat es doch fast die ganze Welt todunglücklich gemacht, das Streben nach den Moneten, das Zertreten des menschlichen Wertesystems.

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“Die Rächerin” by Caspar Ritter (1861-1923)

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