Da sitzt sie nun mit ihrer kleinlauten Taschenuhr.

Sie erscheint überall wie die interessanteste

Figur auf einem Gemälde die in irgendeiner Ecke erstickt und

Außer mir nie jemand bemerkt.

Ich erträume mir, dass sie unendlich ist.

 

Und in dem Moment wird sie von der Realität überfahren

Und ich finde kein Zuhause mehr, ohne sie, ohne dass sie

An allen Rändern steht und mein Leben belauscht.

Mein Körper wurde in ihrer Erinnerung, in ihrem Geschmack

Eingeweicht. Ich will zu ihr, ans Ende des Lichtes, da wo niemand

Hingucken will. Ein letztes Wort wollte ich ihr noch ins Ohr flüstern.

 

Ich liege in der Tiefe und blicke in all ihre verschollenen

Gesichter die mich so stark prägten, das kann niemand so verstehen.

Die Bilder die sie hinterließ, die immer auftauchende Einsamkeit,

Ich stehe alleine im geteilten Gedankengut und suche nach ihrem Körper.

Die verrückten Zeiger die sich im Kreise drehen. Bitte, bleib bestehen.

800px-Harlamov_21

Portrait of a Georgian Princess” by Alexei Harlamov (1840-1925)

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